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Der "Cost-Average-Effekt" und dessen Vorteile
(z.B. in Zeiten fallender Börsekurse)

Beim Kauf von Investmentfondsanteilen durch regelmäßiges Ansparen mit gleich bleibenden Beträgen (z.B. Fondssparen / Wertpapiersparpläne oder fondsgebundenen Lebensversicherungen) werden bei hohen Kursen weniger Fondsanteile und bei niedrigen Kursen (Börsenkrisen) automatisch mehr Anteile gekauft.

Dadurch ergibt sich für den Investor bei schwankungsfreudigen Marktphasen ein deutlich günstigerer durchschnittlicher Einkaufskurs als beim Kauf einer immer gleich bleibenden Zahl von Fondsanteilen.

 

Die volatilen Märkte werden durch günstige Käufe systematisch genutzt. Sparer, die diesen Effekt kennen und einen langfristigen Anlagehorizont besitzen, können die Schwankungen an den Märkten gelassen betrachten.

 

Ein Beispiel zum Verdeutlichen der Vorteile des regelmäßigen Ansparens:

Sie kaufen 1 kg Tomaten

immer zu verschiedenen Preisen
und erhalten dafür                          

Frühjahr ....... 1 kg ....... € 3,67

Sommer ....... 1 kg ....... € 1,45

Herbst .......... 1 kg ....... € 2,18

Winter .......... 1 kg ....... € 4,70

4 kg Tomaten um ........ € 12,--

Durchschnittspreis ...... €   3,--

Sie kaufen Tomaten

immer zum Durchschnittspreis
von € 3 und erhalten dafür

Frühjahr ..... 0,82 kg ....... € 3

Sommer ..... 2,07 kg ….... € 3

Herbst ........ 1,38 kg ....... € 3

Winter ........ 0,64 kg ....... € 3

4,91 kg Tomaten um € 12,--

Sie erhalten um 0,91 kg mehr!

 

Praxisbeispiel – 100,- mtl. investieren

 

Investiertes Kapital 1.300,--
Erworbene Anteile gesamt40,12
Aktueller Kurs40,-- / Anteil
Depotwert1.604,--
Gewinn in Euro304,80
Gewinn in %23,45%
Entwicklung laut Chart- 60%

Die größten Gewinnchancen bieten in der Regel fallende Kurse, da Sie mehr Fondsanteile kaufen können. Nach der Kurserholung haben Sie dann mehr Anteile zu höherem Wert (Cost Average Effekt). Der Anleger, der in sein Investmentdepot regelmäßig bzw. monatlich investiert, steht besser da als der Kunde, der stets die gleiche Stückzahl an Anteilen kauft.

 

Hier ein Beispiel aus der Praxis –
nach der Weltwirtschaftskrise von 1929-1935

Fazit:
Krisenzeiten bieten dem regelmäßigen Sparer zusätzliche Ertragschancen, wenn er weiter spart

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(Freier Zugang)

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